2. Juli 2017

cabane - Kultur im Park: neue Kulturstätte würdevoll eröffnet 

Historie
Die Cabane No 7, eine von sieben rostigen, archaischen «Kapellen» auf der Arteplage an der Expo 02 in Murten wurde vom französischen Stararchitekten Jean Nouvel konzipiert. Sie ging als Schenkung im Jahr 2008 ins Appenzellerland und ist die letzte, die nach deren Versteigerung bis 2016 keinen würdigen Platz gefunden hat. Im gleichen Jahr wurde der Verein Cabane H gegründet mit dem Ziel, den idealen Platz zu finden, sie zu restaurieren und langfristig einer breitgefächerten kulturellen Nutzung zuzuführen. Die Findung des jetzigen Standortes inmitten des englischen Parks des Schloss Wartegg, Rorschacherberg erwies sich als grosser Glücksfall. Nach vielen Diskussionen, Verhandlungen und Studien wurden sich alle Beteiligten einig, die einmalige Chance zu nutzen.

Vision
Ziel ist es, die Cabane als Kulturraum regional und überregional zu verankern. Durch die Geschichte, die Art des Gebäudes und der jetzige Standort eignet sie sich perfekt für kulturelle Anlässe wie bildende Künste, Musik, Literatur, darstellende Kunst.

Nutzung
Der Verein Cabane H ist verantwortlich für den Betrieb. Zwischen eigens organisierten Anlässen steht sie auch Interessenten zur Verfügung und kann halb- oder ganztags gemietet werden. Informieren Sie sich an der Reception des Hotel Wartegg.


 

11. Juni 2017

Rubidendron - ein weiterer Schatz im Park
 
Wir haben seit dem 11. Juni 2017 einen weiteren Schatz im Park. Ruben Maria Pfanners Prüfungsarbeit für den Abschluss seiner Ausbildung zum Steinbildhauer steht: Der Rubidendron, Rubens Baum. Die Versetzung der tonnenschweren Skulptur war aufwändig, wandte sich Martin Klauser von der Stiftung Warteggpark doch entschieden gegen den Einsatz eines Schwertransporters, damit der empfindliche Wurzelbereich der alten Platanen nicht geschädigt würde. So kam schlussendlich ein Auslegekran zum Einsatz. Platzgenau konnte der Rubidendron so gesetzt werden. Und so haben wir jetzt eine neue besonders spezielle „Bank“ im Park. Unser Dank gilt den grosszügigen Sponsoren Bärlocher Steinbruch und Dornbierer Transporte und Ruben Maria Pfanner und seiner Lehrmeisterin Ingrid Tekenbrok. 

30. April 2017

Vogelprisch mit Gieri Battaglia

An diesem kristallklaren, aber bitterkalten Sonntagmorgen haben sich 20 Interessierte frühmorgens vor dem Schloss eingefunden. Unter kundiger Leitung von Gieri Battaglia sind wir durch den Park spaziert und haben dem Gesang und dem Gezwitscher der Vögel gelauscht. Es ist nicht so einfach, unter den vielen verschiedenen Melodien, Rufen und Lauten dann auch wirklich die Mönchsgrasmücke, das Rotkehlchen oder den Distelfink auszumachen. Ein sehr gelungener Anlass, an dessen Ende alle froh waren, dass wir uns in der Schlossbibliothek bei einem heissen Getränk und Gipfeli wieder aufwärmen konnten.

 

8. April 2017
Eine besondere Sitzbank für den Park

Wie wird aus einem Rorschacher Sandsteinrohling eine Skulptur? Diese Frage beantwortete der Förderverein Warteggpark mit dem Besuch im Bärlocher Steinbruch in Staad. Für den Förderverein Warteggpark begann der angehende Bildhauer Ruben Maria Pfanner Anfang April 2017 seine Arbeit an einem Sitzobjekt für den Warteggpark in Rorschacherberg. Das Ziel: im Westteil des Parks wird beim neuen Bach ein steinernes Sitzobjekt zu stehen kommen.

Ruben Pfanner absolviert seine Lehre bei der Künstlerin Ingrid Tekenbroek. Für seine Abschlussarbeit hat er sich über Monate mit der Örtlichkeit und der Natur des Parks befasst; er will mit diesem Sitzobjekt einen Bezug zu den Platanen am Bachufer herstellen. Nun
begann er mit der Realisierung im Steinbruch. Der Förderverein lud ein, bei diesem spannenden Startschuss dabei zu sein.

Das Sitzobjekt von Ruben Pfanner wird bis Ende Mai fertiggestellt und Anfang Juni im Park an geplanter Stelle versetzt. Die feierliche Eröffnung findet zusammen mit der Veranstaltung «Lange Nacht der Bodenseegärten», am 11. Juni statt.

Die weisse Sitzbank aus Plastik - ein Stein des Anstosses.
von Ruben Pfanner, angehender Steinbildhauer 

«Meine Abschlussprüfung als Steinbildhauer stand vor der Tür. Es war meiner Lehrmeisterin Ingrid Tekenbroek und mir ein Anliegen, dass ich eine schöne und interessante Abschlussarbeit machen kann. Die Idee für diese Arbeit tauchte am unteren Eingang des Schlossparks Wartegg auf, wo eine weisse Plastiksitzbank stand. Meine Arbeit soll Jung und Alt ansprechen, die Schönheit des Parks und seine Umgebung bewusst machen und nicht zuletzt ganz einfach ein Ort sein, wo man in Ruhe sitzen und diese Oase geniessen kann. An einigen Stellen des Schlossparkes kommt das Rorschacher Sandsteinmassiv sogar bis an die Oberfläche, so dass für mich sofort klar war, dass dieser Sandstein das Material meines Sitzobjekts sein wird. Nach mehreren Gesprächen mit dem Förderverein Warteggpark und der Stiftung Landschaftspark Wartegg betreffend Machbarkeit, Kosten, Transport und Sponsoring, suchte ich einen geeigneten Platz und entwickelte Ideen für ein Sitzobjekt, das zum Verweilen einlädt und auf gestalterischer Ebene Kontakt aufnimmt mit den Platanen der Umgebung.

Die Firma Bärlocher Steinbruch und Steinhauerei AG stellt mir einen Monolith von fast zehn Tonnen zur Verfügung und die Firma Willy Dornbierer Transporte AG übernimmt den aufwändigen Transport meiner Arbeit. Bei beiden Firmen bedanke ich mich herzlichst für die sehr grosszügige Unterstützung!»


1. Dezember 2016
Advent im Warteggpark

 

Unser kleiner Mammutbaum ist traditionell wieder zum prächtigen Christbaum geworden. Am ersten Adventsonntag haben einige Kinder mit viel Hingabe Sternen ausgeschmückt, Perlen aufgezogen und Kugeln geformt. Gemeinsam haben wir den Baum anschliessend mit den kleinen Kunstwerken geschmückt.


18. September 2016
aus dem Park ins Künstleratelier

Am Freitag Abend haben sich einige Vereinsmitglieder und andere Interessierte im Atelier von Holzbildhauer Daniel Eggli in Thal getroffen. Seine Arbeiten haben tief beeindruckt. Da stehen junge Frauen, deren Rock im Wind flattert, Arbeiter mit Presslufthämmern und immer wieder Business-People mit Krawatte und Handy. Und alle sind sie aus Holz. Daniel Eggli arbeitet seine Kunstwerke mit einer Motorsäge aus den Holzstämmen heraus. Kein anderes Werkzeug braucht er für seine Arbeit. "Mit der Motorsäge kann ich flächig und nicht rund arbeiten, sie erhält die Holzstrukturen und verhindert, dass man sich in Feinheiten verliert.", so der Künstler. Es war ein durchwegs gelungener Abend!


23. April 2016
Vogelpirsch und Setzlingsmarkt

Der diesjährige Vogelpirsch war wieder am Morgenfrüh. 16 Teilnehmende haben unserem Vereinsmitglied Gieri Battaglia zugehört, wie er im Rahmen der Parkführung auf zahlreiche Vogelstimmen aufmerksam machte und diese auch fachmännisch beschreiben konnte. Bei Kafi und Gipfeli tauschten sich die Teilnehmenden im Anschluss über das erlebte aus.

Gleichentags fand auch der Setzlingsmarkt statt. Trotz regnerischem Wetter war dieser wiederum sehr gut besucht. Für Leute mit und ohne grünem Daumen gab es endlos viel zu schauen, zu reden und zu ergattern. Es war wieder eine äusserst gemütlich Angelegenheit wobei sich auch viele von der guten Verpflegung mitreissen liessen. Unsere Parkführungen waren ein voller Erfolg. Sowohl am Vormittag als auch am Nachmittag hatten wir zahlreiche Gäste, welche die Parkführungen unserer beiden Vorstandsmitglieder Susan Widrig und Harm Smit genossen haben.